Schlangennest Hundetrainer

Wir, die AG Sachkunde Hundetrainer, möchten uns von den Aussagen in diesem Artikel http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/recht-verordnungen/hundetrainer-machen-immer-noch-arger-wegen-sachkundeprufung/ ausdrücklich distanzieren.

Es mag, wie es im Leben nun mal so ist, einzelne Individuen geben, die sich nicht an eine Netiquette halten wollen oder können.

Uns sind keinerlei Fälle und Kollegen bekannt, die ihre Aussage “das dies so ein Schlangennest sei” begründen würden – im Gegenteil, es herrscht derzeit eine nie dagewesene Solidarität unter den Trainerkollegen, wofür wir dem § 11 TierSchG sogar sehr dankbar sind.

Das gemeinsame Engagement wendet sich gegen eine nicht kalkulierbare Vorgehensweise diverser Veterinärämter, mit dem Ziel, bundesweit einheitliche Regelungen zu schaffen, die auf einer klaren Rechtsverordnung und bundeseinheitlichen Durchführungsverordnungen beruhen.

Die uns bekannten Trainerkollegen sind durchweg an einer einvernehmlichen Lösung mit den zuständigen Veterinärämtern interessiert gewesen und sind dies teils immer noch.

Auch wurden Minister und Ministerien von Kollegen angeschrieben, aber keinesfalls um diese zu beschimpfen oder zu bedrohen, sondern vielmehr um eine Hilfestellung und Vermittlung zwischen Behörden und den Trainern zu bitten.

Als kleine Anmerkung möchten wir betonen, dass die Autorin den Sachverhalt offensichtlich ungenügend recherchiert hat und stattdessen ‘ihre persönliche Meinung” wiedergibt, ohne dies ausdrücklich kenntlich zu machen. So erweckt dieser Artikel eine recht einseitig gelagerte Berichterstattung, welche so gewollt sein mag oder auch nicht.

 

19 Kommentare zu diesem Bericht:

Christine Holst says:

22. November 2014 um 14:39

Eigentlich ist jede Zeile über diesen Artikel verschwendete Energie. Zumal Frau Ebenhoch ihren Job wohl nicht ganz versteht und ihren eigenen Zielen : Hounds & People.. wir über uns…
„….Hounds & People wurde im Januar 2010 von der Journalistin Astrid Ebenhoch gegründet, um seriös, kritisch, unabhängig zu informieren, die Hetzkampagnen und Diskriminierung gegen Menschen mit Hund zu stoppen und zu mehr Toleranz und Pluralität beizutragen.
Hounds & People zeigt die Zusammenhänge und Hintergründe der Diskriminierung von Minderheiten und Einzelpersonen in der Gesellschaft auf. Räumt mit Klischees und bewusst oder aus Unwissenheit verbreiteten Fehlinformationen auf und informiert….“ irgendwie so gar nicht gerecht wird. Man könnte auch sagen: wer lesen kann ist deutlich im Vorteil Sonst wäre wohl ihre Recherche anders ausgefallen. Und was ich z. B. so gar nicht verstehe: sie propagiert Adam Miklosi (was ich durchaus teilen kann); aber wo ist dieser Wissenschaftler inhaltlich denn bei der TÄK Zertifizierung zu finden??? Kognitive Fähigkeiten beim Hund? Soziales Lernen und Lernen durch Beobachten? Oh wie wunderbar, wenn diese Inhalte dort zu finden wären. Würde Adam den Fragen Katalog der so federführenden Bayern kennen, ich glaube, er würde die Welt nicht mehr verstehen. Wie wir ja auch nicht mehr ob der ach so “objektiven” Berichterstattung. Traurig ist auch, dass aus der Existenz Not vieler Hundetrainer, denn dies ist wohl für viele der ausschlaggebende Grund die Prüfung zu absolvieren, eine positive Geschichte gebastelt wird. So, das reicht an Energie für so viel Schwachsinn!

 

Iris Blitz says:

21. November 2014 um 13:00

Ebenso wie “Hundetrainer” ist auch “Journalist” ein ungeschützter Begriff: Jeder darf sich Journalist nennen und drauflosschreiben, wenn er nur eine Möglichkeit findet, seine Ergüsse zu veröffentlichen.
Vielleicht sollte man einen Sachkundenachweis für Journalisten anstreben …

Ansonsten vielen Dank für den unaufgeregten und sachlichen Text.

Antwort an Iris Blitz zu ihrem Kommentar:

Karsten Müller says:

21. November 2014 um 18:16

Wohl wahr, hatte ich gestern ja auch schon geschrieben… Diese Schreiberin nennt sich tatsächlich “Journalistin” und urteilt über angeblich unqualifizierte Hundetrainer. Das ist unfassbar! Um als Journalistin arbeiten zu können (bzw. um sich als solche fühlen zu dürfen), hat sie sich eine eigene Internetpräsenz geschaffen. Eine Zeitungsredaktion würde ihren Artikel nach zwei gelesenen Sätzen in den Reißwolf stecken. Na ja, so wird sie vielleicht mit der einen oder anderen Spende (wer das als Journalist nötig hat…) immerhin vielleicht ein paar Euro verdienen.

Wie bei den Journalisten gibt es sicher auch in der Hundetrainer-Branche einige “schwarze Schafe”. Damit meine ich diejenigen, die – übertrieben formuliert – noch nie einen Hund gesehen haben, sich aber dennoch Hundetrainer nennen. Der überwiegende Teil der Trainer verfügt aber über eine Ausbildung. Und die meisten haben sich auch fortgebildet. Wenn nun nach einer Prüfung verlangt wird, spricht eigentlich nichts dagegen, würde man den Grundgedanken (“Mindestmaß an Sachkunde”) verfolgen, was aber leider nicht der Fall ist.

Und bevor der Staat mit Behördenwillkür Existenzen vernichtet, sollte man doch besser die Auflage erteilen, dass der durch den Test gefallene Hundetrainer nachweislich Seminare nachholt auf dem Gebiet, auf dem er offenbar Defizite hat. Aber nein, das wäre zu einfach. Denn hier geht es weder um Tierschutz noch um Sachkunde. Hier geht es vor allem darum, Kohle zu machen auf Kosten anderer. Die Tierärztelobby lässt grüßen.

Karsten Müller says:

21. November 2014 um 11:22

Liebe Leute,

ich muss mich hier nochmals kurz zu Wort melden. Einem derart schlechten und einseitig verfassten Artikel sollte man keine Beachtung schenken und auch gar nicht erst verlinken. Was mir gerade noch aufgefallen ist (in einem Kommentar der guten Frau unterhalb ihres Artikels): Sie schreibt “Vetternwirtschaft” mit F!!! Ich verurteile niemanden, wenn er in Texte Rechtschreibbfehler einbaut – aber für jemanden, der einen solchen Artikel schreibt und sich Journalistin nennt, ist das einfach nur bezeichnend und peinlich…

 

Nathalie Winter says:

21. November 2014 um 9:42

Vielen Dank für diese Richtigstellung. Auch ich habe eher das Gefühl, das momentan eher ein “wir” herrscht, als ein “ich”, wie in dem Artikel behauptet wurde. Wenn sich jemand aufregt, dann eher über die ungerechte und willkürliche Vorgehensweise der VetÄmter. Jeder ist schockiert, wenn wieder eine Hundeschule schließen muss…..ich hoffe, dieser Alptraum findet noch ein Ende……..

 

Ela Baldewien says:

21. November 2014 um 7:51

Vielen Dank, für diese sachliche und gute Reaktion auf diesen unmöglichen Artikel!

 

Andrea K. says:

20. November 2014 um 22:54

Sehr gute, sachliche Antwort auf den schlecht recherchierten und schlecht geschriebenen Artikel.

 

Vanessa Engelstädter says:

20. November 2014 um 22:28

Als hätten wir Hundetrainer gerade nicht schon genug Sorgen und Nöte, da muss dann auch noch so ein einseitiger Artikel kommen. Schade, die Dame hat es nicht verstanden, um was es uns hier geht. Gerechtigkeit, keine Willkür und Klarheit sind nur ein paar Schlagwörter, die sie auch nur mit geringen Rechercheeinsatz raus bekommen hätte.

 

Petra Wahl-Hoffmann says:

20. November 2014 um 21:33

Vielen Dank für diesen schlecht recherchierten Beitrag!!
Hauptsache mal irgendwas geschrieben, damit der Platz voll wird.

 

Andrea Winkler says:

20. November 2014 um 21:25

Ja, mir geht es ähnlich wie euch. Wie gut, dass es auch so Berichte wie der von der Rheinischen Post gibt. Der ist auch online zu finden und auch zeitnah auf unserer Homepage und da hat sich jemand die Mühe gemacht und hat alle Beteiligten befragt und verschiedene Gesichtspunkte erwähnt. So kann es also auch gehen.

 

Andrea Sünder says:

20. November 2014 um 21:24

Ich weiß ja nicht in welchem “Schlangennest” die Autorin recherchiert hat (hat sie das überhaupt?). Es scheint, dass sie sich mit der Thematik nur sehr einseitig auseinandergesetzt und mit fehlendem Hintergrundwissen ihre persönliche Meinung zu diesem Thema kund getan hat. Es ist doch so, dass trotz dieser teils existenzbedrohenden Situation mit dem §11 eine große Gemeinschaft unter den Hundetrainern entstanden ist. Eine Gemeinschaft, die sachlich und ohne Hasstiraden o. ä. ihren Weg geht. Wenn ich jetzt eine Verbindung zu dieser Betitelung “Schlangennest” suche, dann finde ich nur die Autorin selbst, die ihr Gift verspritzt…

 

Ira Vaculik says:

20. November 2014 um 21:07

Eigentlich hat ein solch nicht nur schlecht recherchierter sondern auch noch schlecht geschriebener Artikel soviel Aufmerksamkeit kaum verdient. Unkommentiert stehen lassen kann man ihn aber auch nicht – also Dank für die Klarstellung.
Ich habe in dieser stürmischen Zeit unter uns Hundetrainern viel Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung erlebt. Die Zukunft wird zeigen, ob von unserem Engagement hier und jetzt nicht am Ende alle profitieren werden.

 

Antje Henze says:

20. November 2014 um 20:51

Hm… Recherche geht irgendwie anders. Ich bin zwar kein Journalist, habe aber auch den einen oder anderen Artikel verfasst. Mir ist da noch nie so ein Dummfug aus dem Ärmel gefallen. Da sind immer viel Zeit, Energie und, je nach Thema, auch Nerven bei drauf gegangen. Kann ich hier nichts von erkennen. Hier wird nur auf den Nerven der betroffenen Hundetrainer rumgetreten.

Eigentlich heißt es ja, dass man nicht mehr nachtreten soll, wenn jemand schon so ziemlich am Boden ist. Auch das scheint sich bei der Dame noch nicht rumgesprochen zu haben. Gut, das wir noch nicht am Boden sind und uns noch immer wehren können und es auch tun…

 

Martina Hiller says:

20. November 2014 um 20:46

Ein nicht genannt werden wollender Minister, keinerlei Anfragen an Mitglieder der “Schlangengrube” , bissl reißerisches Yellowpressniveau dazu und schon erhofft man sich auch noch eine Spende für diesen grauenhaft recherchierten Artikel!?

Wenn man bedenkt das diese Houndsundsonstwas Seite bei FB 1043 Likes hat – und im Gegensatz dazu die “Schlangengrube” bis dato 2048 Unterstützer hat, würde ich vielleicht zumindest die Gegenseite mal anhören

 

Ramona H. says:

20. November 2014 um 20:24

Ich dachte immer, bei einer Recherche werden immer beide Seiten betrachtet und nicht nur eine, die sich nach persönlicher Meinung anhört.

Sowas braucht kein Mensch!!!!

 

Karsten Müller says:

20. November 2014 um 20:17

Die Verfasserin des Artikels nennt sich Journalistin. Tja, Journalist ist ein ungeschützter Begriff. So darf sich (ähnlich wie es bislang bei den Hundetrainern war) jeder nennen. Das Ergebnis ist dann manchmal sehr bescheiden. Ob Rechtschreibung, Grammatik oder Interpunktion – der Artikel strotzt vor Fehlern. Von der mangelhaften Recherche mal ganz zu schweigen.

Und kritikfähig ist die gute Dame offenbar auch nicht. Meinen Kommentar, obwohl sehr sachlich geschrieben, hat sie nämlich prompt gelöscht.

Zur Sache selbst: Um den Tierschutz geht es doch schon lange nicht mehr. Vielmehr versuchen die Tierärztelobby & Co sich die Taschen vollzustopfen. Traurig, aber wahr. Es muss etwas passieren. Diese Behörendwillkür ist nicht akzeptabel.

 

Konny Borutta says:

20. November 2014 um 20:00

Danke für die faire Klarstellung.
Zu dem Artikel: Wie kann man nur so schlecht recherchieren und dann den Trainern ein solches Verhalten unterstellen?
Es wäre sinnvoll gewesen, vorher einmal mit den entsprechenden Kollegen Kontakt aufzunehmen und sich mit dem Thema ordentlich und anständig auseinander zu setzen. So ist das in meinen Augen ein fehlerhafter, unfairer und nicht ordentlich ermittelter Beitrag. Aus welchen Gründen dieser so verfasst wurde? … Das ist eine Frage, die sich jeder nun stellen dürfte.

 

Nicole B. says:

20. November 2014 um 19:03

Da wurde wirklich miserabel recherchiert!!

 

Sabine Ruhrmann says:

20. November 2014 um 18:35

Danke für die sachliche Betrachtungsweise. Ich habe den Artikel von Hounds gelesen und war entsetzt über eine so schlechte Recherche und so mangelhaftes Wissen um die Sachverhalte.

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