Brigitte Z. – Krefeld – NRW

 

Genehmigt
Brigitte Z. – Krefeld – NRW

 

Ich komme aus einer SV Familie, d.h. meine Eltern waren dort im Hundesport tätig und hatten auch eine eigene SV Leistungszucht. Ich habe bereits im Alter von 6 Jahren meine erste Schutzhundprüfung abgelegt (heutige IPO).

Später habe ich ehrenamtlich immer wieder Leuten geholfen bei Problemen im Umgang/Erziehung ihrer Hunde.

Irgendwann reifte der Entschluss, mich damit selbständig zu machen. Da es keinen geregelten Berufsabschluss für Hundetrainer gibt, bin ich auf ein Ausbildungsinstitut aufmerksam geworden, die

1.- das Dekra Siegel erhalten haben

2.-wo die Ausbildungen sogar als Bildungsurlaub anerkannt werden

3.-wo die Ausbildungen als Umschulung vom Arbeitsam finanziert werden können.

Dies vermittelte mir den Eindruck, dass wenn etwas sogar vom Arbeitsamt finanziert wird, dann kommt es einem Beruf doch schon fast gleich.

Dort machte ich 2011 die Ausbildungen zum Gebrauchshundeausbilder und zum Problemhundetherapeuten. Meldete ein Gewerbe an und arbeite seit dem als mobile Hundetrainerin/therpeutin.

Im August 2014 bekam ich ein Schreiben der Stadt Krefeld mit dem Hinweis auf den §11 Abs. 1S Nr. 8f TierSchG und der Bitte, den beigefügten Antrag ausgefüllt zusammen mit einem polizeilichem Führungszeugnis und einem Auszug aus dem Gewerbezentralregister, dem Fachbereich Ordnung zu zuschicken. Um dann über die Erteilung der Erlaubnis nach §11 entscheiden zu können, würde sich die zuständige Veterinärin mit mir einen Gesprächstermin vereinbaren.

Antrag ist Anfang Sept mit allen geforderten Bescheinigungen und Nachweisen meiner Ausbildungen ans Amt gegangen und bis heute habe ich nichts gehört, noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung habe ich erhalten.

Das Ausbildungsinstitut, wo ich gelernt habe, hat auch einen Gleichstellungsantrag gestellt. Eigentlich hoffe ich, dass sie diese Gleichstellung erhalten, aber ich habe bereits gehört, dass diese dann nur für neue Azubis gelten soll. Was ist dann mit uns „alten“????

 Update:

Nachdem ich seit Einreichen meines Antrags nebst geforderten Unterlagen, nichts mehr gehört hatte (auch keine Eingangsbestätigung), erhielt ich per 18.12.14 die Erlaubnis nach §11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8f TierSchG. Unbefristet und ohne außergewöhnliche Auflagen. Zu zahlen hatte ich lediglich eine Verwaltungsgebühr gemäß Tarifstelle 30.5 des Landes NRW.”


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